Der Film zum Buch

Dreitausend Jahre

Die Sage vom Drachenei

Drei Jahrtausende lang hört das Ei alles Wissen der Menschheit. Es schlüpft erst, wenn ein Mensch es mit einer Frage weckt.

Melodie: „Titan“ von Scott Buckley, bearbeitet (CC BY 4.0) · Atem des Eis: „Breathing sound effect“ von Delgado (YouTube) (CC BY) · Geräusche: Pixabay (Pixabay Content License) · Gesang: erzeugt mit Suno · Bilder und Clips: selbst erzeugt

Untertitel im Bild.

Videos

Kintuition in Bewegung.

Antippen startet das Video mit Ton.

  • Il CodiceDas Video zum Buch
  • Lesung in DormagenTeaser zur Premiere am 20.11.
  • Der AutorMaurício Piper
  • Wer bekommt die nächste Widmung?Widmungs-Teaser
  • Lesungs-Teaser20.11. · Dormagen
  • Leonardo-NotizbuchDer Arm zeichnet, die Skizzen heben ab, das Buch klappt zu
  • Bühne und RoboterhandBühne, Roboterhand, Buch
  • Auf TourTour-Reel, ohne Ton

Interview · Experts TV · Frankfurter Buchmesse 2026

KI ist 80 % Kopfsache.

13:44 im Gespräch mit Heidi Bereuther. Tipp eine Frage an, das Video springt hin.

  1. Transkript

    Was hätte Leonardo da Vinci mit KI erschaffen? Das würde mich auch sehr interessieren. Möglicherweise Dinge, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Doch was hält uns davon ab, selbst solche Möglichkeiten zu nutzen? Maurício A. Piper ist überzeugt, KI ist zu 80 Prozent Kopfsache und zu nur 20 Prozent Technik. Er verbindet künstliche Intelligenz mit Intuition und zeigt, warum nicht die Tools, sondern oft unsere eigenen Denkblockaden im Weg stehen. Ganz herzlich willkommen hier auf der Frankfurter Buchmesse für Experts TV, Maurício A. Piper. Wir beide kennen uns schon ein bisschen und ich freue mich ganz doll, dass ich dich wiedersehen darf. Wir sprechen über viele, viele Dinge. Wir sprechen unter anderem auch über dein Buch und vielleicht auch noch über Socken. Sehr gut, das hört sich gut an. Bin froh, dass wir mittlerweile zum dritten Mal sprechen. Noch nie so ausführlich wie heute. Heute haben wir so viel Zeit wie noch nie. Also es ist ein sehr, sehr guter Start.

  2. Transkript

    Wunderbar. 80% Kopfsache. Warum ist KI vor allem Psychologie? Ja, dann steigen wir direkt ein mit der einfachsten Frage. Die leichte Frage ist ja Psychologie. Danke schön dafür. Ich dachte, wir fangen langsam an. Mit mir nie. Immer in die vollen. Sehr gut. Also mit KI ist alles Dagewesenen, was wir als Menschen erfahren durften über die letzten Jahrzehnte, über die letzten Jahrhunderte, Jahrtausende, ist KI etwas, was es in der Geschwindigkeit noch nie gegeben hat. Ja. Und die Limitierung ist immer weniger im Außen zu suchen, in der Technik, in den Modellen. Das ist jetzt schon so extrem weit gekommen in den letzten drei Jahren und das geht immer schneller weiter, sodass aus meiner Erfahrung wir die Einzigen sind, die die Limitierung vorgeben. Also die limitierenden Glaubenssätze, die Haltung gegenüber Technologie. Ich kann jetzt zum Beispiel sagen, KI klaut mir den Job. Das, was ich mache, ist nichts mehr wert. Ja. Und mit der Haltung ist natürlich was komplett anderes, als wenn ich sage, ich hatte so viele Ideen, so viele Visionen über die letzten Jahre, über die letzten Jahrzehnte und endlich habe ich ein Tool, was es mir ermöglicht, das wirklich auch in die Welt zu bringen, also meine Stimme komplett neu zu erfinden. Und ich finde, das ist so der größte Unterschied zwischen KI ist etwas, was ich machen muss, was irgendeine Belastung ist oder KI eröffnet komplett neue Möglichkeiten. Und deswegen sage ich, KI ist 80 Prozent inneres Spiel, Psychologie und nur 20 Prozent die Tools dahinter. Das hast du sehr schön und sehr einleuchtend beschrieben und dafür, dass es für dich ein harter Einstieg war, ich habe es dir nicht angemerkt.

  3. Transkript

    Dankeschön. Wie bist du auf diese Schiene überhaupt gekommen? Wie war so dein Weg dahin? Ich bin mit 17 Jahren zum ersten Mal selbstständig gewesen, damals mit meinem Talent. Also ich war sehr, sehr kreativ. Jetzt will ich aber auch wissen, welches Talent das war. Talent war es, Sachen zu erschaffen. Damals im Internet, Webseiten, kleine Webseiten habe ich damals gebaut. War sehr, sehr gut angelaufen, bis hin zu dem Thema, wo es größer wurde und wo ich dann an Prozessen und Systemen angeeckt bin. Und aus dem Resultat heraus habe ich sehr, sehr viele Sachen neu gelernt und sehe mit KI genau den Begleiter, der mir andauernd gefehlt hat. Weil egal, wo ich war, egal, wie erfolgreich ich war, egal, wenn es in einem Lebensbereich lief, irgendein anderes ist auf der Strecke geblieben. Und meinen größten Aha-Effekt hatte ich bei einem sehr, sehr komplexen Projekt vor drei Jahren. Das war einige Wochen, nachdem OpenAI ChatGPT gelauncht hatte. Und ich hatte den Aha-Effekt, weil ich vorher wochenlang an Sachen recherchiert habe, um das zu lösen. Und KI hat mir ermöglicht, meine Gedanken komplett neu zu sortieren, schneller zu denken und vor allem diese Querverbindungen zu finden, die normalerweise monatelang gebraucht hätten. Und das war der Moment, wo ich gesagt habe, das wird nicht nur die Wirtschaft verändern, nicht nur die Interaktion mit Technik, sondern komplett die Gesellschaft, die Politik, bis hin zum Mindset, bis hin zu dem, was wir denken, was wir uns zutrauen. Und ich habe dann vor drei Jahren beschlossen, alles, was ich mache, versuche ich mit KI besser zu machen. Schön, das hast du auch schön erklärt. Du kannst toll erklären. Sprichst du eigentlich vor Menschenmassen?

  4. Transkript

    Ich hatte mal ein Startup, wo ich das auf die Bühne bringen musste. Damals musste ich sehr viel pitchen, immer in vier Minuten vor Investoren, vor potenziellen Kunden. War damit auch in den USA, in China und durfte da erleben, was es heißt, auf der Bühne zu sprechen. und ich habe jetzt im November meinen, ja da geht meine Workshop-Tour los, wo ich genau das, was ich in Theorie in dem Buch schreibe 80% Psychologie, 20% Skills wo ich das auf die Bühne bringe und ich mache das sehr gerne weil man immer mehr Videos sieht die einfach nur KI generiert sind automatisiert sind, eine Message die von den USA adaptiert wurde die man schon 30, 40 Mal ein ähnlicher Fassung gesehen hat Und ja, ich bin gern auf Bühnen, die letzten Wochen verstärkter und ab November dann sehr, sehr intensiv.

  5. Transkript

    Großartig. Maurício, müssen wir Menschen Angst haben vor KI? Ich bin sehr gespannt auf deine Ahnung. Ich ahne schon eine Antwort, aber ich bin sehr gespannt. Ich bin einer der wenigen, die bei der KI-Zusammenarbeit mit Unternehmen nicht sagen, KI ist gefährlich und ich habe die Pille dagegen. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist, was ich dazu sagen möchte, das ist so groß und so entscheidend wie die Erfindung und die Kontrolle des Feuers. Feuers kann man sagen, ist gefährlich, kann uns verbrennen, kann unsere Welt zerstören. Und wenn wir es aber schaffen, das für uns zu nutzen, für gute Zwecke zu nutzen, dann ist das etwas, was uns extrem nach vorne bringt. Und ich sehe das ähnlich mit KI. Wenn man überlegt, was ist das für eine Erfindung? Das ist keine neue Technik. Für mich ist es eine komplett neue Lebens- und Arbeitsweise. Und ja, es bringt Gefahren mit sich. Es wird schwieriger, das zu kontrollieren. Aber ich beschäftige mich sehr ungerne damit, weil ich halt sage oder weil ich ganz tief in mir spüre, Es wird das, die Herausforderungen, die wir wirklich haben auf der Welt, die werden intensiv damit gelöst werden können. Angefangen mit Gesundheit, über Technik, über Unternehmen, hin zu Sachen, die vorher nie denkbar und nie möglich waren, vor allem nicht als Einzelner oder als kleines Team. Also ja, es bringt Gefahren mit sich, so wie sehr viele andere Erfindungen vor uns, aber ich bin ein sehr, sehr großer Freund davon. und ja wir müssen zum einen müssen wir natürlich uns verlassen auf die politik auf die konzerne aber ich finde wo wir den größten einfluss haben ist bei uns selbst wie sieht meine innenwelt aus was möchte ich erschaffen wo ist meine limitierung was kann ich jetzt mit ki machen was früher nicht möglich war also ich bin pro ki pro technologie und finde es umso entscheidender ja dass man sich auch ein bisschen darum kümmert, wie sieht eigentlich meine Innenwelt aus.

  6. Transkript

    Bin ich bei dir. Und trotzdem und dennoch überfordert den einen oder anderen Menschen KI. Ich hatte vor sechs Wochen ein interessantes Interview bei der Neuß-Grevenbroicher Zeitung mit dem Titel Die Angst vor der Maschine. Ja. Und was ich dort beschrieben habe, ist, das ist etwas, was es so noch nie gegeben hat. und für mich in meinen Augen, jeder der momentan sich überfordert fühlt, ist auf dem richtigen Weg. Weil entweder er versucht hinterher zu kommen, aber man kann nicht hinterher kommen, weil sich täglich neue Modelle ergeben, neue Möglichkeiten. Und ich finde diese Überforderung ist menschlich, aber auch gleichzeitig eine Riesenchance zu gucken, wo kommt die Überforderung her und wie kann ich den ersten Schritt machen, wie kann ich dort ausbrechen, wie kann ich neue Sachen damit erschaffen. Und ich finde, wenn man es einmal geschafft hat, den ersten Weg zu gehen, dann wird es immer intensiver und macht immer mehr Spaß. Schön. Du kannst toll erklären. Gefällt mir gut. Schön. Lass uns mal bitte über dein Buch sprechen, bevor wir zu deinen Socken kommen. Die Socken können wir auch gerne weglassen, wenn wir andere Themen zu besprechen haben. Die wichtiger sind. Genau, das behalten wir uns für unser viertes Treffen. Was hoffentlich noch ausführlicher wird. I keep that in mind. Viertes Treffen, rote Socken, blaue Socken. So wie dein Oberteil. Deal. Sehr gut. Deal, jetzt sprechen wir über dein Buch.

  7. Transkript

    Hol uns mal rein in die Seiten zwischen die Buchdeckel. Ich hole euch mal rein. Und das ist ein Buch über die Zusammenarbeit zwischen KI, also Technik, und der menschlichen Intuition. und es handelt darum, wann wir mit KI arbeiten sollten, wann wir auch KI vertrauen sollten und wann es eigentlich Zeit ist, auf seine Intuition zu hören. Und ich vergleiche das ganz gerne mit den zwei Gehirnhälften. Es gibt ja die zwei Konzepte, einmal komplizierte Fragestellungen, Zahlen, Daten, Fakten, dann die komplexen Fragestellungen. Wenn wir jetzt zum Beispiel sprechen, Wir könnten die KI die Fragen ausformulieren lassen, ich könnte meine Antworten ausformulieren lassen. Damit hätten wir komplizierte Fragestellungen gelöst, aber es würde niemanden interessieren. Und komplexe Fragestellungen, manche würden sagen aus der rechten Gehirnhälfte, das Kreative, das ist für mich mehr das Zwischenmenschliche. Die Intuition, die Kreativität und alles, was sich dann damit beschäftigt. Und die Frage, die dieses Buch stellt, ist eigentlich, was hätte so jemand gemacht wie jemand wie Leonardo da Vinci, wenn er über so ein mächtiges Werkzeug verfügt hätte wie die KI?

  8. Transkript

    Wie bist du auf diesen crazy Gedanken oder Grundsatz gekommen? Da muss man ja auch erstmal drauf kommen. Ich hatte im Leben sehr große Erfolge und auch sehr große Herausforderungen unternehmerisch gesehen und durfte mich intensiv mit dieser Fragestellung beschäftigen. Wann habe ich mich erfolgreich gefühlt, wann war ich erfolgreich, war trotzdem nicht happy, war trotzdem nicht glücklich und wann habe ich es eigentlich nicht geschafft, ein Projekt umzusetzen, war aber zu der Zeit eigentlich innerlich erfüllt. Und dieser Weg hat mich gebracht zur Menschheitsgeschichte und Persönlichkeitsentwicklung und bei den Recherchen, also ich bin zurückgegangen von Tony Robbins, über einen Mentor von Tony Robbins, Jim Rohn, Napoleon Hill, Andrew Carnegie, bis hin zur Menschheitsgeschichte, wo wir Menschen eigentlich angefangen haben, uns diese wichtigen Fragen zu stellen. Also weg von einfach nur Fortpflanzung und Nahrungssuche hin zu, wer sind wir eigentlich, wofür stehen wir, wie stehen wir zu Technologie, wie stehen wir zum Feuer, alle diese Fragestellungen. Und beim Bearbeiten davon, das war ein Buch, was am Entstehen war, bin ich über KI gestolpert, wenn man so will, die ersten Wochen mit ChatGPT und habe gesehen, wie viel mehr Kreativität möglich ist. Ich bin auch gestoßen über einen sehr talentierten Autor im 14. Jahrhundert, der die Menschheitsgeschichte in sieben Bände oder acht Bände packen wollte. und das war das erste Buch, wo Amerika im Buch thematisch vorkam und er hat sein Leben hat das leider nicht geschafft, diese Menschheitsgeschichte zusammenzustellen und das war dann für mich die Fragestellung wenn die KI es erlaubt diese Fleißarbeit abzunehmen was entsteht da Neues und das hat mich halt angetrieben zu gucken

  9. Transkript

    wo bringt uns das hin und über die letzten Wochen, gerade auch mit der Zusammenarbeit mit Hermann Scherer und mit sehr vielen Visionären ist mir meine Position im Leben auch wieder klarer geworden. Also ich möchte Visionäre begleiten, ihre Visionen in die Welt zu bringen und das mit KI. Maurício A. Piper, das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort von dir. Vielen Dank, dass du hier mein Interviewgast gewesen bist. Schade, dass unsere Zeit schon vorbei ist, aber wir sehen uns ja ein viertes Mal. Sehr gut, auf jeden Fall. Viertes Mal die ausführliche Beleuchtung der verschiedenen Sockenfarben mit Heidi und Maurício. Besten Dank. Jetzt sag meine Intuition noch, nimm das Buch zurück, nimm dir noch 21 Sekunden Zeit, halte das in die Kamera und sage, heute auf der Buchmesse und die Buchpremiere am 20. November in der City Buchhandlung in Dormagen. Besten Dank Heidi für deine Geduld. Bis dann. Danke, du bist ein Schatz. Klasse.

Kintuition – Wissen, wann KI. Und wann Intuition.

Erweiterte und überarbeitete Neuausgabe

Wissen, wann KI. Und wann Intuition.